Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, bei der Diagnose und Behandlung ausschließlich mit den Händen erfolgen. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit – Körper, Geist und Seele – und sucht stets nach den Ursachen von Beschwerden, anstatt sich nur auf die Symptome zu konzentrieren.
Vor über 150 Jahren entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still nach intensiver Forschung die Grundlagen der Osteopathie. Seitdem wurde diese Heilmethode stetig weiterentwickelt und an moderne medizinische Erkenntnisse angepasst.
🔬 Wie Osteopathie wirkt
Unser Körper ist ein komplexes System aus unzähligen Strukturen, die direkt oder indirekt miteinander verbunden sind. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Faszien – feine Bindegewebshüllen, die Muskeln, Organe, Gefäße und Nerven umgeben und miteinander verbinden. Veränderungen in einem Bereich können sich so auf andere Körperregionen auswirken.
Die Osteopathie nutzt die körpereigenen Selbstheilungs- und Selbstregulationskräfte. Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen und Spannungen zu lösen, die die Funktion von Gelenken, Muskeln, Organen oder Nerven beeinträchtigen. So wird die natürliche Beweglichkeit wiederhergestellt und der Körper in seiner Heilung unterstützt.
Einsatzmöglichkeiten
Osteopathie kann in vielen medizinischen Bereichen Anwendung finden:
Als erste und alleinige Behandlungsmethode bei funktionellen Beschwerden
Begleitend zu schulmedizinischen oder anderen therapeutischen Maßnahmen
Besonders sinnvoll bei chronischen oder komplexen Beschwerdebildern
Es werden keine Krankheiten im engeren Sinne „behandelt“, sondern deren Ursachen – beispielsweise Funktions- oder Bewegungsstörungen.
Der Behandlungsablauf
Am Anfang steht ein ausführliches Anamnesegespräch. Anschließend werden durch Palpation – das Ertasten von Gewebeschichten – Bewegungs- und Spannungsveränderungen aufgespürt. Dabei untersucht der Osteopath nicht nur Muskeln, Faszien und Knochen, sondern auch Nerven, Gefäße und Organe.
Eine Behandlung dauert in der Regel 45–60 Minuten. Je nach Beschwerdebild können mehrere Sitzungen notwendig sein. Die Wirkung kann unmittelbar oder erst nach einigen Tagen einsetzen.
Qualifikation und Ausbildung
In Deutschland darf Osteopathie nur von Ärzten oder Heilpraktikern ausgeübt werden. Eine fundierte Ausbildung umfasst in der Regel vier bis fünf Jahre mit einer abschließenden klinischen Prüfung sowie regelmäßigen Fortbildungen.
So wird sichergestellt, dass Patienten von hochqualifizierten Therapeuten behandelt werden.
💡 Osteopathie versteht den Körper als Einheit – jede Behandlung ist individuell auf den Patienten abgestimmt und zielt darauf ab, Gesundheit, Beweglichkeit und Wohlbefinden nachhaltig zu fördern.
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<h2 style="font-family: sans-serif;color: #023047">Atemübung – Für mehr innere Ruhe</h2>
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Nimm dir ein paar Minuten Zeit nur für dich. Folge dem Kreis und dem Atemrhythmus:
<strong>Einatmen – Anhalten – Ausatmen</strong>. Diese Übung unterstützt deine Entspannung und dein Wohlbefinden.
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<span id="command-text" style="font-size: 22px;color: #023047;font-weight: bold;font-family: sans-serif">
Bereit machen…
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<p style="margin-top: 30px;font-size: 14px;color: #777;font-family: sans-serif">Phönix Osteopathie</p>
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Atemübung für mehr Ruhe
🌿 Finde deinen Atemrhythmus
Nimm dir ein paar Minuten Zeit nur für dich. Diese einfache Atemübung hilft dir dabei, zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen und dich mit deinem Körper zu verbinden. Folge dem Rhythmus:
Die Animation hilft dir dabei, den richtigen Rhythmus zu finden. Je regelmäßiger du diese Übung durchführst, desto mehr wirst du von den positiven Effekten profitieren.
💡 Wirkung regelmäßiger Atemübungen:
Senkung des Stressniveaus Verbesserung der Konzentration Unterstützung des vegetativen Nervensystems Förderung innerer Ausgeglichenheit
🌀 Hinweis: Diese Atemübung ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Sie dient zur Entspannung und Unterstützung im Alltag.
Phönix Osteopathie begleitet dich auf dem Weg zu mehr Balance und Körperbewusstsein.
In meiner täglichen Arbeit als Physiotherapeut fällt mir immer häufiger auf, dass viele meiner Patienten über lange Zeit hinweg Magenschutzmedikamente wie Pantoprazol oder Omeprazol einnehmen. Diese sogenannten Protonenpumpenhemmer (PPI) werden häufig bei Reflux, Sodbrennen oder Gastritis verschrieben – manchmal für wenige Wochen, oft aber über Jahre hinweg.
Kurzfristig sind diese Medikamente hilfreich. Doch bei einer Langzeiteinnahme entstehen Risiken, die viele nicht kennen oder unterschätzen. Besonders auffällig sind die häufigen Mängel an Vitamin D und Vitamin B12 – aber es gibt noch weitere wichtige Nebenwirkungen, die Sie kennen sollten.
🧠 Vitamin B12-Mangel: Wenn das Nervensystem leidet
Vitamin B12 (Cobalamin) ist essenziell für das Nervensystem, die Blutbildung und die DNA-Synthese. Die Aufnahme im Körper ist komplex: Im Magen wird das Vitamin durch die Magensäure aus der Nahrung gelöst und an den sogenannten Intrinsic Factor gebunden – ein Transportprotein, das ebenfalls im Magen gebildet wird. Nur so kann es im Dünndarm aufgenommen werden.
PPIs hemmen nicht nur die Säureproduktion, sondern stören damit auch diesen entscheidenden Aufnahmemechanismus. Die Folge ist ein schleichender Vitamin-B12-Mangel, der sich erst nach Jahren bemerkbar machen kann.
Mögliche Symptome:
Taubheitsgefühle, Kribbeln in Händen oder Füßen Gangunsicherheit, Schwindel Konzentrations- und Gedächtnisstörungen Müdigkeit, depressive Verstimmungen Blutarmut Erhöhtes Risiko für Demenz
☀️ Vitamin D-Mangel: Das Sonnenvitamin fehlt oft still
Vitamin D wird hauptsächlich durch Sonnenlicht auf der Haut gebildet. Besonders in den Wintermonaten, bei älteren Menschen, bei Menschen mit dunkler Haut oder bei mangelnder Bewegung ist die körpereigene Produktion deutlich reduziert.
PPIs können die Magnesiumaufnahme stören – mit Symptomen wie Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen oder chronischer Müdigkeit.
🦴 Calciummangel und erhöhtes Frakturrisiko
Durch den erhöhten pH-Wert im Magen wird Calcium schlechter resorbiert. Dies erhöht das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche, vor allem bei älteren Patienten.
🦠 Höheres Risiko für Infektionen
Der Magensäurewert steigt durch PPI stark an. Dadurch wird die natürliche Schutzfunktion gegen Bakterien reduziert – insbesondere im Magen-Darm-Trakt.
💊 Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
PPIs verändern die Aufnahme vieler Arzneimittel. Dazu gehören z. B. HIV-Medikamente, bestimmte Krebsmedikamente (z. B. Tyrosinkinase-Inhibitoren), Eisen, Folsäure und Magnesium.
🔬 Wissenschaftlicher Hintergrund – was im Körper passiert
Vitamin B12 wird nur dann aktiv aufgenommen, wenn es im Magen an den Intrinsic Factor binden kann. Wird die Magensäure reduziert, bleibt dieser Prozess aus – ein Mangel entsteht, obwohl ausreichend B12 über die Nahrung aufgenommen wird.
Vitamin D wird über die Haut durch UVB-Strahlung aus Cholesterin gebildet. Ist die Sonnenexposition unzureichend, sinkt die Produktion stark. Auch chronische Erkrankungen oder Übergewicht können die Umwandlung in die aktive Form hemmen.
Magnesium und Calcium benötigen für eine optimale Resorption ein saures Milieu – dieses fehlt unter PPI-Therapie. Auch hier drohen langfristig Mängel, die häufig unentdeckt bleiben.
🌿 Was Sie bei Sodbrennen selbst tun können
Wenn Sie unter Sodbrennen oder Refluxsymptomen leiden, gibt es neben Medikamenten auch wirksame, natürliche Maßnahmen, die helfen können:
🍽️ Ernährung optimieren
Meiden Sie scharfe, fette, stark gewürzte Speisen Verzichten Sie auf Kaffee, Alkohol, Schokolade und kohlensäurehaltige Getränke Reduzieren Sie säurebildende Lebensmittel wie Zitrusfrüchte und Tomaten
🍴 Essverhalten anpassen
Kleine, regelmäßige Mahlzeiten statt große Portionen Nicht direkt nach dem Essen hinlegen Abends nicht zu spät oder schwer essen
🛏️ Schlafposition verbessern
Lagern Sie den Oberkörper im Bett etwas höher, um nächtliches Sodbrennen zu vermeiden
🧘♂️ Stress reduzieren
Entspannungstechniken wie Meditation, Atemübungen oder Spaziergänge helfen dem Magen
🌱 Hausmittel nutzen
Kamillen- oder Fencheltee beruhigen die Magenschleimhaut Kaugummikauen fördert die Speichelproduktion, die überschüssige Magensäure neutralisieren kann
⚖️ Körpergewicht reduzieren
Weniger Bauchdruck bedeutet weniger Rückfluss – schon kleine Gewichtsverluste können helfen
✅ Was Sie als Patient tun können
Lassen Sie Ihren Vitamin D-, B12-, Magnesium- und Calcium-Spiegel regelmäßig überprüfen – besonders, wenn Sie seit mehr als 6–12 Monaten Magenschutzmedikamente einnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über die Möglichkeit einer gezielten Nahrungsergänzung. Setzen Sie PPI niemals plötzlich ab – ein kontrolliertes Ausschleichen ist medizinisch notwendig. Achten Sie auf Warnzeichen wie Müdigkeit, Muskelschwäche, Konzentrationsstörungen oder wiederholte Infekte.
🩺 Fazit
Die langfristige Einnahme von Magenschutzmitteln sollte nie auf die leichte Schulter genommen werden.
Wenn Sie selbst solche Medikamente seit über einem Jahr einnehmen und sich in einigen der genannten Beschwerden wiedererkennen, sprechen Sie bitte unbedingt mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin.
Ein einfacher Bluttest und gezielte Maßnahmen können langfristige Schäden verhindern und Ihre Lebensqualität deutlich verbessern.
📚 Literatur und Quellen
CTK-Labor Cottbus: Vitamin-D-Mangel erkennen und behandeln Herausgegeben von: CTK-Poliklinik GmbH, Laboratoriumsmedizin www.ctk.de Kassenärztliche Vereinigung Berlin: Patienteninformation – Protonenpumpenhemmer: Pantoprazol, Omeprazol & Co, Dezember 2023 Website: www.kvberlin.de Deutsches Ärzteblatt: Protonenpumpenhemmer – Wie sich die Bioverfügbarkeit anderer Arzneistoffe verändert Autor: Dr. Peter M. Schweikert-Wehner URL: www.aerzteblatt.de ARS MEDICI / Der Allgemeinarzt: Vitamin-B12-Mangel – ein wichtiger Risikofaktor Autor: Prof. Dr. med. Klaus Kisters, erschienen 2017 Verlag: medinfo Verlag, übernommen von “Der Allgemeinarzt”, Ausgabe 7/2016 www.arsmedici.ch
mein Name ist Firat Sönmez, und ich freue mich, Sie auf meiner neuen Webseite willkommen zu heißen. Seit etwa acht Jahren arbeite ich im Bereich Physiotherapie und habe im Laufe der Zeit erkannt, dass hinter denselben Diagnosen oft ganz unterschiedliche Ursachen stecken. Diese Erkenntnis führte mich zur Osteopathie, einem Weg, der meine Berufung vertieft hat.
Meine Ausbildung begann mit drei Jahren an der Little John College in Hannover, gefolgt von zwei weiteren Jahren an der Sutherland Osteopathie Schule in Berlin – der ältesten Osteopathie-Schule Deutschlands mit über 40 Jahren Erfahrung, mehr als 30 Dozenten und Mitgliedschaften bei BAO (Bundes Arbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.) und VOD (Verband der Osteopathen Deutschland e.V.).
In den nächsten zwei Jahren werde ich meine Physiotherapie-Karriere fortsetzen und mich weiterentwickeln. Mein Ziel ist es, durch meine Arbeit die Lebens- und Gesundheitsansichten meiner Patienten und der Menschen in meinem Umfeld positiv zu beeinflussen. Ich bin überzeugt: Wenn wir die Ursachen eines Problems nicht nur finden, sondern auch verstehen, können wir Körper und Geist effektiver heilen.
Als Idealist sehe ich es als meine Mission, Ihnen neue Perspektiven zu bieten. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen und den Austausch mit Ihnen.
Denn wie es heißt: „Zurückgehen und von vorne beginnen kannst du nicht. Doch jetzt kannst du eine ganz neue Geschichte schreiben – wie ein Phönix aus der Asche…“